HALKWEBAutorenMein Gott, so wie Du uns aus Deinem Himmel vertrieben hast, werden wir Deine Hölle aus dieser Welt vertreiben...

Herr, so wie Du uns aus Deinem Himmel vertrieben hast, werden wir Deine Hölle aus dieser Welt vertreiben.

Und wenn dieser Tag kommt, wird es keine falschen Götter mehr geben, noch die Höllen, die sie geschaffen haben.

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Lassen wir die Märchen beiseite.
Denn niemand kann mehr die Lügen ertragen, die als “Schicksal” vermarktet werden.

Hunger, Krieg, Migration und Armut in dieser Welt sind nicht Teil eines göttlichen Plans, sondern ein eklatantes politisches Verbrechen.
Und die Urheber dieses Verbrechens sitzen nicht im Himmel, sondern auf der Erde, in Palästen, Konzernzentralen und Kriegszimmern.

Jahrelang hat man uns das erzählt:

- “Geduld.”
- “Das ist ein Test”.”
- “Alles geschieht aus einem bestimmten Grund.”

Aber die Wahrheit war viel nackter und viel schmutziger:

- Millionen von Menschen wurden vertrieben, damit jemand mehr Profit machen kann.
- Städte wurden dem Erdboden gleichgemacht, damit man ihre Grenzen erweitern konnte.
- Die Völker wurden gegeneinander aufgebracht, damit jemand seine Macht behalten konnte.

Und all dies wurde mit einem einzigen Wort belegt: Schicksal.

Nein, nein, nein.
Das ist kein Schicksal.
Dies ist eine organisierte Verfolgung.

Die Menschen, die heute auf den Migrationsrouten sterben, die Kinder, deren Knochen vor Hunger gezählt werden, die Städte, die unter Bomben zerfallen... nichts davon war unvermeidlich. Es wurde geplant, umgesetzt und dauert an.

Und das Gefährlichste ist dies:
Diese Ordnung wird nicht nur mit Gewalt aufrechterhalten, sondern auch durch die Herstellung von Zustimmung.

Den Menschen wird beigebracht, sich zu unterwerfen.
Sie werden aufgefordert, keine Fragen zu stellen, keine Einwände zu erheben und sogar den Schmerz zu segnen, den sie erfahren.
Denn ein Mensch, der Fragen stellt, gehorcht nicht.
Der ungehorsame Mensch ist eine Bedrohung für diese Ordnung.

Deshalb ist der Titel dieses Artikels auch kein Gebet, sondern eine offene Herausforderung:

“Herr, so wie du uns aus deinem Himmel vertrieben hast, werden wir deine Hölle aus dieser Welt vertreiben.”

Der “Gott” ist hier nicht mehr ein metaphysisches Wesen, sondern die Summe der Mächte, die sich für absolut erklären.
Staaten.
Es ist Kapital.
Es ist der Geist, der den Krieg beherrscht.

Und dieser “Gott” hat sich seine eigene Hölle geschaffen:

- Menschen warten an den Grenzübergängen...
- Leichen, die in den Meeren zu Tode kommen...
- Arbeiter, die immer ärmer werden, je mehr sie arbeiten...
- Leben zerstört, weil man nicht den Mund hält...

Diese Hölle ist keine Strafe, sondern eine Regierungsform.

Und diese Ordnung wird nicht von selbst zusammenbrechen.
Denn die Unterdrückung zieht sich nicht von selbst zurück.

Die Frage ist also folgende:
Werden wir weiterhin Statisten in dem Drehbuch sein, das von denen geschrieben wurde, die diese Welt beherrschen, oder werden wir dieses Drehbuch zerreißen und unsere eigene Geschichte schreiben?

Das hat uns die Geschichte schon oft gezeigt:

- Keine Macht ist unbesiegbar.
- Kein System ist unendlich.
- Und keine Hölle ist von Dauer.

Aber unter einer Bedingung:

- Wenn die Menschen aufhören, Angst zu haben.
- Wenn die Menschen die ihnen auferlegte Ordnung ablehnen.
- Wenn Menschen die Kette namens “Schicksal” unterbrechen.

Denn hier ist die Wahrheit:
Diejenigen, die mit der Verheißung des Paradieses zum Schweigen gebracht werden, sind dazu verdammt, in der Hölle zu leben.

Wir weisen dieses Versprechen zurück.
Wir lehnen diese Hölle ab.

Und wir sagen es deutlich:

- Diese Welt ist nicht das Eigentum einiger weniger Privilegierter.
- Diese Welt ist kein Ort, der von Angst beherrscht wird.
- Diese Welt ist kein Ort, den wir in der Stille ertragen können.

Wenn es eine Geschichte der Ausweisung gibt, ist es an der Zeit, sie rückgängig zu machen.
Was auch immer uns in dieser Welt zur Hölle verdammt... wir werden es aus dieser Welt vertreiben.

Und wenn dieser Tag kommt,
wird es keine falschen Götter mehr geben,
noch die Höllen, die sie geschaffen haben.

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