Die Republikanische Volkspartei kann ein politisches Dach für alle sein; dies bedeutet jedoch nicht, dass denjenigen, die die Werte der Partei untergraben wollen, die ihre persönlichen Interessen über die Interessen der Partei stellen, und denjenigen, die in der Öffentlichkeit Vertrauensprobleme hervorrufen, uneingeschränkter Spielraum eingeräumt wird.
Man kann nicht mit denen auf einem Strich gehen, die glauben, man könne Politik betreiben, indem man lautstark auftritt, die Macht der Medien nutzt und seine Feder in den Dienst dubioser Machenschaften stellt. Denn Politik wird nicht durch Manipulation der öffentlichen Meinung gemacht, sondern durch Prinzipien, harte Arbeit und gesellschaftliches Vertrauen.
Angesichts der aktuellen Lage scheint es, dass bestimmte Kreise versuchen, Einfluss auf die Dynamik der CHP zu nehmen, da sie wissen, dass sie alleine nicht bestehen können. Man darf jedoch nicht zulassen, dass diejenigen, die weder auf dem Land noch in der Stadt Fuß fassen können, versuchen, durch gesellschaftliche Manipulationen die Richtung der Partei zu bestimmen.
Die Versuche derjenigen, die die CHP zu Fall bringen wollen, wurden durch Gerichtsurteile vereitelt. Dennoch können diejenigen, die weiterhin nach Macht streben, ihre Unterstützung aus ausländischen Kreisen beziehen und mit dieser Haltung Politik betreiben, weder als Hüter der Republik noch als echte Mitstreiter der CHP angesehen werden.
Wenn der Ausweg im Austritt besteht, sollte man austreten. Wenn einige Personen durch die Gründung einer neuen Partei ihren eigenen Weg gehen wollen, sollte dies als natürlicher Reinigungsprozess betrachtet werden. Denn manchmal ebnet eine Spaltung den Weg für die Wiedererstarkung von Institutionen.
Denjenigen, die keinen noch so kleinen Beitrag zur türkischen Politik leisten, sollte nicht länger Raum gegeben werden, sich durch eine Politik der ständigen Krisen und Opferrollen zu profilieren. Eine Haltung, die innerparteiliche Debatten zu persönlichen Abrechnungen macht, investiert nicht in die Zukunft der CHP, sondern lediglich in die eigene Zukunft.
Die Säuberung darf nicht aufgeschoben werden. Denn wenn die notwendigen Schritte nicht unternommen werden, werden diejenigen, die am lautesten schreien, sich für im Recht halten, und diejenigen, die am meisten Lärm machen, werden sich für unentbehrlich halten. Was die Politik braucht, ist kein Lärm, sondern Prinzipientreue und Entschlossenheit.
Genau das ist die Herausforderung, vor der die CHP steht: zu ihren Werten zu stehen und ihre Zukunft nicht kurzfristigen Überlegungen zu opfern.
