Was als “Wandel” in der CHP dargestellt wurde, war in Wirklichkeit eine Säuberungsaktion. Das Duo Özgür Özel und Ekrem İmamoğlu ließ die Partei durch einen Geldfilter laufen. Qualifizierte Kader mit Idealen und Vorbildern, die aus dem Volk kamen, wurden einer nach dem anderen beiseite geschoben und durch “Quantität” ersetzt. Diese Quantität ist offensichtlich: elegante Kleider, Luxushotels, Villen am Bosporus, Wohnungen mit Meerblick... Mit den Steuergeldern des Volkes gekaufte Luxusfahrzeuge, in Fünf-Sterne-Hotels abgehaltene “Parteiversammlungen”, mit den Geldern des Volkes finanzierte Privatleben.
Diejenigen, die mit dem Versprechen der Veränderung kamen, etablierten bald eine viel luxuriösere und glamourösere Version der alten Ordnung. Jetzt ist überall das gleiche Bild zu sehen: Bestechungsvorwürfe, Torpel, Korruption bei Ausschreibungen, das luxuriöse Leben der Bürgermeister... In einigen Gemeinden sind “Liebhaber”-Skandale, perverse Bilder und Gerüchte über Unmoral so alltäglich geworden, dass die Partei zu einer Skandalfabrik geworden ist. Von Istanbul bis Ankara, von Izmir bis Antalya überschlagen sich die Nachrichten über Korruption und Unmoral in den CHP-Gemeinden. Was die Menschen als “Wandel” beklatschten, war in Wirklichkeit ein Verfallsprozess, bei dem Qualität durch Luxus und Prinzipien durch Komfort ersetzt wurden.
Als Özgür Özel sein Amt antrat, hielt er von der Tribüne aus Reden über die “Erneuerung”. Auch Ekrem İmamoğlu täuschte das Volk als “die Volksgemeinde”. Heute sind sie am gegenteiligen Punkt angelangt: ein Managementverständnis, das mit dem Geld des Volkes im Luxus schwimmt, bei Kritik “politischer Lynchmord” schreit und den moralischen Zusammenbruch zu vertuschen versucht.
Dieser “Wandel” hat die CHP von einer Partei des Volkes in eine Partei der Eliten und Luxusliebhaber verwandelt. Die Quantität ist hoch, die Qualität ist gleich null. Schicke Kleidung, kein Gewissen. Luxuriöse Villen, keine Ehrlichkeit. Bestechung, Korruption und Unmoral haben die Fahne der CHP übernommen.
Die Menschen sehen es jetzt: Es handelt sich nicht um eine Veränderung, sondern nur um ein verkapptes Rentensystem. Ein teureres, glamouröseres, unmoralischeres System.
Ein Leben mit viel Quantität und null Qualität. Unpersönliche Menschen, die nicht begreifen, dass eine politische Karriere einen öffentlichen Platz hat, und die von der Regierung als unqualifiziert definiert werden. .
Sie rennen mit ihrer Hüllenwelt, in der Özgür, der mit seinem lächelnden Gesicht Fetö zu grüßen vorgibt, zusammen mit maskierten Fetöisten Atatürk zu einer hohlen Parole macht, ihrem Ende entgegen.
Der Wechsel blieb unqualifiziert und nur ein Benjamin Blümchen!
