Der Dokumentarfilm Kanun Hükmü wurde von der Auswahl des 60. Goldenen Orangen Filmfestivals ausgeschlossen; zunächst trat die Dokumentarfilmjury von ihren Aufgaben zurück, und dann wurden 28 Filme aus dem Wettbewerb genommen.
Aufgrund der Reaktionen aus der Kinowelt wurde beschlossen, den Dokumentarfilm erneut in die Auswahl aufzunehmen.
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Diesmal zog sich das Ministerium für Kultur und Tourismus jedoch aus dem Festival zurück und erklärte: “Es ist äußerst bedauerlich, dass ein so wichtiges Festival dazu diente, mit Hilfe der Macht der Kunst Propaganda für die Terrororganisation FETÖ zu machen, indem sie als Opfer dargestellt wurde”.

“Die Bedrohungen für mein Leben und das meines Teams sind weiterhin sehr hoch”.”
Die Festivalleitung hat daraufhin den Dokumentarfilm “Kanun Hükmü” wieder aus der Auswahl genommen. Die Erklärung lautet wie folgt:
Nach Erklärungen zweier Ministerien wurde mir heute mitgeteilt, dass in meinem Namen eine Untersuchung wegen der Teilnahme des Films “Kanun Hükmü” am nationalen Dokumentarfilmwettbewerb des 60. Antalya Golden Orange Film Festivals eingeleitet wurde.
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Im Rahmen dieser Ermittlungen werden meine Sicherheit und die meines Teams nach wie vor auf sehr hohem Niveau bedroht.
Um den Stimmen aller Beteiligten Gehör zu schenken, hat das Team des Antalya Golden Orange Film Festivals bei der Neuauswahl des betreffenden Films die Einheit und Integrität des Festivals berücksichtigt.
Wir haben jedoch nicht die nötige Unterstützung von der Kinobranche erhalten, die sich sehr lautstark geäußert hat.
An dieser Stelle möchte man uns, die wir uns im Namen der Kinobeschäftigten verantwortlich fühlen, als Verantwortliche und Schuldige für den Vorfall darstellen. Wir können nicht akzeptieren, dass wir als Unterstützer einer terroristischen Organisation bezeichnet werden.
In dieser Phase treffen wir eine neue Entscheidung und schließen den Dokumentarfilm “Kanun Hükmü” aus der Auswahl des 60. Antalya Golden Orange Film Festivals aus.
Mit freundlichen Grüßen,
Ahmet Boyacıoğlu Festivaldirektor
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