HALKWEBAutorenHitler der neuen Ära: USA

Hitler der neuen Ära: USA

Stehen die USA wirklich für Frieden, oder versuchen sie, die Welt nach ihren eigenen Interessen umzugestalten?

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Die Weltpolitik hat schon lange nicht mehr eine so dunkle und gefährliche Schwelle überschritten. Wir befinden uns in einer Zeit, in der das Völkerrecht, die Souveränität der Staaten und das Recht auf Leben der Völker zunehmend missachtet werden. Im Zentrum der Krisen, Kriege und Interventionen in vielen Teilen der Welt steht heute zunehmend die globale Machtpolitik der Vereinigten Staaten von Amerika.

Die eskalierenden Spannungen zwischen Iran und Israel im Nahen Osten, die menschliche Tragödie in Gaza und die militärischen und politischen Schritte der USA in der Region sind nicht nur eine regionale Krise. Diese Entwicklungen zeigen auch, dass die Welt in eine neue Machtordnung gezwungen wird.

Heute unterstützt die Regierung in Washington einerseits Israel uneingeschränkt, andererseits belagert sie den Iran mit militärischen Drohungen und schweren Wirtschaftssanktionen. Diese Politik führt den Nahen Osten nicht zum Frieden, sondern im Gegenteil zu einer ständigen Atmosphäre des Krieges.

In vielen Teilen der Welt wird daher die Frage immer lauter gestellt:
Stehen die USA wirklich für Frieden, oder versuchen sie, die Welt nach ihren eigenen Interessen umzugestalten?

Menschliche Tragödie in Gaza und Israel

Im Mittelpunkt der Krise im Nahen Osten steht heute die israelische Aggression gegen den Gazastreifen.
Die Zerstörung in Gaza ist nicht nur eine militärische Operation, sondern auch eine humanitäre Katastrophe. Durch Bombardierungen zerstörte Städte, dem Erdboden gleichgemachte Krankenhäuser, Zivilisten, die mit Durst und Hunger kämpfen, zeigen das wahre Gesicht des Krieges.
Die Mehrzahl der Opfer dieser Angriffe sind Zivilisten, Frauen und Kinder. Diese Angriffe, die eine kollektive Bestrafung eines Volkes bedeuten, führen auch zu ernsten völkerrechtlichen Debatten.
Israel hat jedoch eine starke politische und militärische Unterstützung in diesem Prozess: DIE VEREINIGTEN STAATEN.
Washington unterstützt Israel weiterhin mit Milliarden von Dollar an Militärhilfe und legt bei den Vereinten Nationen gegen die meisten israelkritischen Resolutionen sein Veto ein.
Dieses Bild offenbart auch eine gravierende Doppelmoral im internationalen System.

Kriegspolitik gegen den Iran

Ein weiterer Pfeiler der Spannungen im Nahen Osten ist der Iran.
Seit vielen Jahren belagern die Vereinigten Staaten den Iran mit Wirtschaftssanktionen, diplomatischem Druck und militärischen Drohungen. Die strengen Sanktionen, die unter dem Vorwand des iranischen Atomprogramms verhängt wurden, treffen nicht nur die Regierung, sondern auch die iranische Bevölkerung unmittelbar.
Die Pläne der USA für eine Militäroperation gegen den Iran und die gemeinsam mit Israel durchgeführten verdeckten Operationen haben die Spannungen in der Region auf einen noch gefährlicheren Punkt gebracht.
Ein möglicher Angriff auf den Iran würde nicht nur zwischen den beiden Ländern stattfinden; er würde die Tür zu einem großen Krieg öffnen, der ein weites Gebiet vom Libanon über den Irak und Syrien bis zum Jemen betreffen könnte.
Doch anstatt die Spannungen zu deeskalieren, verfolgt die Regierung in Washington eine Politik der Erhöhung des militärischen Drucks.

Das Streben der USA nach Kontrolle der Welt

Die interventionistische Politik der USA ist nicht auf den Nahen Osten beschränkt.
Der Druck, die Wirtschaftssanktionen und die politischen Interventionen gegen Venezuela in Lateinamerika sind die deutlichsten Beispiele dafür.
Venezuela, das über eines der größten Ölvorkommen der Welt verfügt, steht seit Jahren unter wirtschaftlichem und politischem Druck seitens der USA. Die Regierung in Washington hat versucht, die Innenpolitik des Landes zu steuern, Oppositionsbewegungen unterstützt und verschiedene Versuche unternommen, die Regierung Maduro zu stürzen.
Diese Interventionen stoßen in Lateinamerika auf große Resonanz. Denn die Völker der Region sind sich der bitteren Folgen der langjährigen Interventionspolitik der USA durchaus bewusst.
Das Streben der USA nach globaler Macht ist nicht auf Lateinamerika beschränkt.

Grönland: Neue kaiserliche Träume

Eines der meistdiskutierten Themen in der Weltpolitik der letzten Jahre waren die Ansprüche der USA auf Grönland.
Die Idee, diese riesige arktische Insel, die zu Dänemark gehört, zu kaufen oder zu kontrollieren, wurde von Washington offen geäußert.
Obwohl dieser Vorschlag auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen mag, wurde er tatsächlich als Teil der globalen Machtstrategie der USA betrachtet.
Grönland ist eine Region, die aufgrund ihrer reichen natürlichen Ressourcen und ihrer strategischen Lage das Interesse der Großmächte auf sich zieht. Der Wunsch der USA, diese Insel zu kontrollieren, wurde als eine neue imperiale Expansion in der Weltpolitik interpretiert.
Das Gebiet eines NATO-Verbündeten zu begehren, ist nach modernem Völkerrecht höchst umstritten.
Aus diesem Grund haben viele Politiker und Akademiker in Europa diesen Ansatz scharf kritisiert.

Die Welt wird zu einem neuen Machtkampf getrieben

Die heutigen Entwicklungen erinnern uns an eine gefährliche Realität.
Die Welt ist einmal mehr Zeuge des Kampfes der Großmächte um die Vorherrschaft.
Angesichts der zunehmenden Kriege im Nahen Osten, der anhaltenden Interventionen in Lateinamerika und der Kämpfe um die Kontrolle über neue strategische Regionen wird das internationale System immer fragiler.
Die Versuche der USA, die Weltpolitik durch den Einsatz ihrer militärischen Macht und wirtschaftlicher Sanktionen zu beeinflussen, stellen eine ernste Gefahr für den Weltfrieden dar.

Letztes Wort;

Die Zerstörung von Städten in Gaza, die Drohungen gegen den Iran, die Interventionen in Venezuela und die Ansprüche auf Grönland weisen auf eine Tatsache hin: Die Welt wird zunehmend von einer aggressiven Machtpolitik überschattet.
Wenn das Völkerrecht und die Diplomatie nicht wieder gestärkt werden, könnte dieser Kurs die Tür für noch größere Konflikte öffnen.
Denn die Geschichte hat uns immer wieder gezeigt: Keine Macht ist ewig. So wie die Ordnung, die Hitler, der gestern die Welt in Brand steckte, errichten wollte, auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet ist, so wird auch die Ordnung, die die Kräfte, die heute die Welt durch Kriege, Interventionen und Unterdrückung zu gestalten versuchen, nicht von Dauer sein.
Denn die Welt gehört nicht einer einzigen Macht, sondern den Völkern.
Die Welt wurde nicht Hitler überlassen, und sie wird auch nicht den USA überlassen werden.
Es lebe die Brüderlichkeit der Völker, es lebe der Frieden und die Solidarität.

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