Rojava ist ein Licht, das dort brennt, wo die Dunkelheit am größten ist. Es ist nicht nur eine Geografie, es ist der Name des Willens, der Solidarität und der Ehre. Es ist ein Hauch von Widerstand, der flüstert, dass es noch möglich ist, in einer Zeit, in der Zerstörung alltäglich geworden ist, menschlich zu bleiben. In diesem Land, in dem jeder Morgen mit Ungewissheit beginnt, gibt es noch Hoffnung, denn Hoffnung ist in Rojava kein Gefühl, sondern eine kollektive Handlung.
Hier wird das Leben aufgebaut, ohne vor der Angst zu kapitulieren. Die freien Schritte der Frauen, die Blicke der Kinder, die nach dem Morgen greifen, der Mut der verschiedenen Identitäten, Seite an Seite zu stehen - all das kommt zusammen, um eine stille, aber schockierende Wahrheit zu schaffen: Die Gerechtigkeit hinterlässt unauslöschliche Spuren. Die Stimme von Rojava verbreitet sich in der ganzen Welt mit einer Entschlossenheit, die über den Lärm der Bomben hinausgeht; “Wir sind zusammen und wir sind hier” Er sagt.
Die Schwierigkeiten sind groß, die Kosten sind hoch. Aber hinter jedem Preis steht eine wachsende Solidarität. Ein Leben, in dem der Nachbar dem Nachbarn die Schulter reicht, in dem Brot geteilt wird, in dem Wunden gemeinsam geheilt werden... Rojava erinnert sich an die Worte, die die Menschheit vergessen hat: Gleichheit, Arbeit, Freiheit. Und diese Worte stehen nicht nur an den Wänden, sie sind ins Leben eingraviert.
Heute ist Rojava ein klarer Spiegel, der dem Gewissen der Welt vorgehalten wird. Er zeigt nicht nur, was geschieht, sondern erinnert die Menschheit auch daran, was geschehen kann. “Dunkelheit ist kein Schicksal” ruft er aus, “Das Schicksal wird in den Händen derer, die sich widersetzen, neu geschrieben”.” Dieser Wille, der trotz aller Unterdrückung überlebt, beweist, dass Hoffnung kein abstrakter Traum ist, sondern eine organisierte Kraft. Rojava zeigt, dass man, wenn man Seite an Seite steht und nicht schweigt, Geschichte schreibt.
Die Hoffnung, die in diesen Ländern aufkeimt, überschreitet Grenzen, sprengt Sprachen und Ängste. Denn die Hoffnung wird hier nicht nur gefühlt, sie wird geteilt, verteidigt und mit Arbeit aufgebaut. Sie wird zum Namen einer stärkeren Solidarität nach jedem Verlust, gegen jeden Angriff.
Der Widerstand von Rojava ist nicht nur für sich selbst, sondern für alle, die ein ehrenwertes Leben ermöglichen wollen.
Die Geschichte von Rojava ist die Geschichte derer, die nicht aufgeben, die nicht in die Knie gehen, die darauf bestehen, Menschen zu bleiben. Diese Geschichte flüstert, dass die Unterdrückung nicht ewig währt; die Gerechtigkeit mag sich verzögern, aber sie wird sicher ihren Weg finden.
Und genau aus diesem Grund ist Rojava der stärkste Satz, dass das Morgen gleicher, freier und menschlicher sein kann. Dieser Satz wird weitergeschrieben, weil die Hoffnung noch lebt und Rojava noch steht.
