Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul von Amts wegen eingeleiteten Ermittlungen wurden acht Verdächtige wegen Beleidigung der Polizeiorganisation und Aufstachelung der Öffentlichkeit zu Hass und Feindseligkeit festgenommen.
Auf den in den sozialen Medien verbreiteten Aufnahmen war zu sehen, dass die Verdächtigen mit Handschellen auf dem Rücken gefesselt waren und mit dem Gesicht zur Wand im Polizeigebäude standen.
Firmenumzug: Entlassungsentscheidung von Gratis
Die Firma Gratis, bei der festgestellt wurde, dass die Protagonisten des Vorfalls in ihrem Unternehmen tätig sind, gab mit hoher Geschwindigkeit eine Erklärung zu diesem Thema ab. Das Unternehmen erklärte, dass es eine klare Haltung zu Terrorismus und Gewalt einnimmt und kündigte an, dass es die folgenden Maßnahmen ergriffen hat:
Sofortige Beendigung: Die Arbeitsverträge von 4 Mitarbeitern, die nachweislich an den Videos beteiligt waren, wurden ohne Abfindung gekündigt. Suspendierung vom Dienst: Andere Namen, die indirekt mit dem Vorfall in Verbindung stehen, wurden bis zum Abschluss des Gerichtsverfahrens suspendiert.
Offizielle Unterstützung: Das Unternehmen betonte, dass es an der Seite der türkischen Polizei stehe und gegenüber solchen Verhaltensweisen, die das öffentliche Gewissen verletzen, “null Toleranz” zeigen werde.

Rechtliche Aspekte des Prozesses
Die Ermittlungen gegen die festgenommenen Personen stützen sich auf zwei Hauptstraftaten:
Artikel 301 des türkischen Strafgesetzbuchs: Verunglimpfung der Institutionen und Organe des Staates (Polizei).
Artikel 216 des türkischen Strafgesetzbuchs: Anstiftung oder Beleidigung der Öffentlichkeit zu Hass und Feindseligkeit.
Es wurde erklärt, dass die Gerichtsverfahren gegen diese Stellen, die auf den Kampf der Sicherheitskräfte gegen den Terrorismus abzielen, akribisch fortgesetzt werden.
Nachrichtenredakteurin Dilek Bozkurt

