Während man von der Republikanischen Volkspartei erwartet, dass sie die Hoffnung des Volkes ist, erleben wir heute leider, dass sie in den Fokus von Mietinteressenten geraten ist. Das jüngste und konkreteste Beispiel dafür ist der Bezirk Doğanşehir.
Trotz aller Einwände der Stadtverordneten der Partei wurden die Linie und die sechs auf dieser Linie verkehrenden Fahrzeuge, die den Transport zwischen dem Bezirk und Malatya zu erschwinglicheren Preisen sicherstellten, was eindeutig eine öffentliche Dienstleistung war, mit der Begründung der “Verlustmacherei” verkauft. Dieser Dienst, der trotz aller Schwierigkeiten und Zwänge aufrechterhalten wurde, kam jedoch direkt der Bevölkerung zugute und war eines der grundlegenden Beispiele des sozialen Kommunalismus.
Angesichts dieser Haltung des Bürgermeisters, der den Kampf der Gemeinderatsmitglieder im Namen des Volkes ignoriert und nach dem Motto “Ich habe es selbst gemacht” handelt, haben die Gemeinderatsmitglieder Sait Aşkın und Ergün Günaydın, die mit der Macht, die sie vom Volk erhalten, dienen, der Öffentlichkeit bekannt gegeben, dass sie mit dem heutigen Tag aus dem Gemeinderat der Republikanischen Volkspartei ausgetreten sind und ihren Weg als Unabhängige fortsetzen werden.
Mit dieser Entwicklung verringerte sich die Zahl der CHP-Gemeinderatsmitglieder auf 7, und die Mehrheit im Rat ging auf die Oppositionsfraktion über. Es wurde auch erklärt, dass bei einer Fortsetzung dieses Vorgehens neue Rücktritte auf der Tagesordnung stehen könnten.
Mit diesem Verkauf können die Leute, die die Leitung übernehmen, die Preise nach Belieben erhöhen, und die Bürger werden den Preis dafür zahlen. Wir fragen hier ganz klar:
Ich dachte, die Republikanische Volkspartei würde dem Volk unter allen Umständen zur Seite stehen?
Was ist aus der Idee des “Wandels” geworden?
Wir sehen, dass das, was unter dem Namen “Wandel” verändert wird, nicht die Politik zugunsten der Menschen ist, sondern die Umwandlung der öffentlichen Dienste in Rentenkreise. Dieses Verständnis löst die CHP von den Menschen und macht sie zu einem Einfallstor für Rentenkreise, anstatt die Öffentlichkeit zu verteidigen.
Von hier aus richte ich einen offenen Appell an die zuständigen Gremien der Partei:
Wenn die Kommunen weiterhin mit dieser Gleichgültigkeit regiert werden, werden die Hoffnungen der Bürger, die sich seit Jahren auf die Zukunft gefreut haben, Stück für Stück verloren gehen.
Unser Ziel ist nicht persönlich; unser Ziel ist es, dem Volk zur Seite zu stehen und die Hoffnung des Volkes zu sein, eine öffentliche, gerechte und volksnahe Verwaltung im Einklang mit den Gründungsprinzipien unserer Partei zu verteidigen.
Die Hoffnung des Volkes darf nicht durch bürgernahe Entscheidungen aufgezehrt werden.
Die Zukunft gehört den Menschen.
Gastautor Mazlum Kutlu

