Leuchten ist für alle da, brennen ist für auserwählte Seelen...
O Himmel,
Königreich der Herrlichkeit
O Sonne
der König, der die Tugenden geboren hat
der Allerhöchste
du segnest vor allen anderen
die sie beleuchten
und du wachst auf
Leben in deiner Weisheit
O Mond
Hüter des Himmelreichs
und der Wächter derer, die darunter liegen
der letzte heilige Ort zwischen Himmel und Erde
dein Bett gebiert neue Sterne
Ich suche nach einem Antagonisten im Bett der Heiligkeit...
O Stern
weit weg
der Nachttanz erwartet uns
im Licht der Ewigkeit
und in deinem Glück
und da ist er, in dieser endlosen Leere
weg vom Licht der Sonne, die alle eins macht
ein Stern, der sich in seine eigene Dunkelheit geflüchtet hat...
und da ist es, am weitesten weg, am tiefsten unten, nicht leuchtend
verliebt in seine eigene Dunkelheit, er brennt einfach
die nur auf wache Seelen scheint
wie ein schlafloses Geheimnis im Bett der Heiligkeit.
O mein Widersacher, auf der Flucht vor dem Gedränge der Sonne
der stumme Schrei der Ewigkeit, der nicht in die Obhut des Mondes passt...
Ich fand mein Spiegelbild in deinem kalten Licht
ein Fremder im Himmelreich
ein friedlicher Widerspruch im Licht der Ewigkeit...
die Nacht im Licht unseres Tanzes
gleich dem Glanz der Sonne, gleich der Stille des Mondes
dies ist weder eine Flucht noch eine Trennung...
nur zwei Lichter im ewigen Reich
zwei Liebende, die ihren eigenen Weg gehen...
im Herzen des Himmelreichs
mit einer endlosen Drehung
unser Himmel wird im Tanz unseres Lichts errichtet werden
Unsere Hochzeit wird auf dem Bett der Heiligkeit stattfinden...
O Stern
weit weg
der sich nicht dem Reich der Sonne beugt
die ihre eigene Dunkelheit mit ihrem eigenen Licht stillt...
O Stern
weit weg
oder bring mich in den Himmel, wo es viel Licht gibt...
oder begrabe uns vollständig in deiner Dunkelheit...
O Stern
weit weg
der Nachttanz erwartet uns
Unser Tanz soll beginnen
im Licht der Ewigkeit
und im Glück von uns beiden...
