Ein Land gewöhnt sich nicht von heute auf morgen an die Korruption.
Er gewöhnt sich an die Stille.
Er gewöhnt sich daran, indem er nicht darauf reagiert.
Sie gewöhnt sich daran, die Nicht-Rechenschaftspflicht zu normalisieren.
Genau an diesem Punkt befinden wir uns heute.
Wir sind nicht mehr überrascht.
Wir sehen und hören Anschuldigungen über Korruption und “Es ist schon so” und machen uns auf den Weg. Die wirkliche Gefahr beginnt genau hier. Denn nicht überrascht zu sein, ist der erste Schritt zur Akzeptanz.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, wie dieser Punkt erreicht wurde.
Die jahrelange Korruption hat sich in der Gesellschaft in Form von Straßen- und Wasserdienstleistungen normalisiert.
“Der Service wird gemacht” Sie wurde genannt, “Konto” wurde in den Hintergrund gedrängt.
Als sie nicht zur Rechenschaft gezogen wurden, flüchteten sie sich in das Märchen vom Dienst.
Das Ergebnis ist offensichtlich:
Korruption ist alltäglich geworden. Die Moral ist erodiert.
Die Gesellschaft wurde allmählich zu diesem Urteil gedrängt:
“Dein Dieb ist böse, lass meinen Dieb ein wenig stehlen.”
Ist das wirklich normal?
Gehören wir wirklich hierher?
Es gibt auch diesen Satz, der im Umlauf ist:
“Unsere stehlen, aber arbeiten.”
Denkt denn niemand, der so etwas sagt, jemals darüber nach?
Seit wann wird Stehlen toleriert?
Seit wann wird die Moral an der Leistung gemessen?
Das Problem ist nicht mehr nur, dass man sich irrt.
Das Problem ist eine gegenseitige Duldung und Akzeptanz.
Es ist nicht schwer zu verstehen, warum über das, was in den Gemeinden geschieht, nicht genug gesprochen wird.
Die Korruption in den AKP-Gemeinden wird absichtlich verschwiegen.
Dies liegt daran, dass die Freiheit der lokalen Medienvertreter, über Nachrichten zu berichten, de facto verpfändet ist.
Gibt es Menschen, die sich trauen, ihre Meinung zu sagen? Natürlich gibt es sie.
Aber auch sie werden nicht allein gelassen.
Soziale Medien “Brüder” Sie werden manipuliert, zum Schweigen gebracht und ins Visier genommen.
Inzwischen wird die Aufmerksamkeit abgelenkt.
Mit Wahrnehmungsaktionen und mobilen Kundgebungen wird ein Bild gezeichnet, als gäbe es kein Problem im Land.
Und im Mittelpunkt dieser künstlichen Agenda steht ein einziges Thema, das immer wieder auftaucht:
Interne Dynamik der Republikanischen Volkspartei.
Aber das ist nicht der Punkt.
Das Problem dieses Landes sind weder die Opposition noch parteiinterne Streitigkeiten.
Das eigentliche Problem liegt viel tiefer.
Ausgabe;
Legitimierung von Korruption,
das Gesetz zu beugen,
Schritt für Schritt die Republik aushöhlen
ist ein verrottetes System.
Und nun müssen wir die Frage stellen:
Woran gewöhnen wir uns wirklich?
Weil es das Schicksal eines Landes ist,
darf nicht der persönlichen Bereicherung geopfert werden.
Und das darf nicht vergessen werden:
Diejenigen, die diesen Orden hochhalten,
Sie werden diesem Land morgen keine Rechenschaft schuldig sein.
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