Es handelt sich nicht um eine vorübergehende Rezession, sondern um eine strukturelle wirtschaftliche Blockade, bei der die Kreditkanäle faktisch geschlossen sind, dem Markt Barmittel entzogen werden und KMU still und leise aus dem System gedrängt werden.
Es ist nicht möglich, die derzeitige Situation der türkischen Wirtschaft mit den Begriffen “straffe Geldpolitik”, “Inflationsbekämpfung” oder “konjunkturelle Kontraktion” zu erklären. Denn die Situation vor Ort, insbesondere bei den kleinen und mittleren Unternehmen, ist keine klassische Konjunkturabschwächung, sondern eine strukturelle Liquiditätskrise.
Heute können die KMU weder ihr Wachstum planen noch eine Investitionsagenda aufstellen. Die wichtigste Frage, die sich stellt, lautet jetzt:
“Kann ich den Bären rausholen?”
Deaktivierter Kreditmechanismus
Obwohl die offiziellen Erklärungen besagen, dass die Kreditkanäle offen sind, ist die Situation im realen Sektor genau das Gegenteil. Das Bankensystem ist für KMU praktisch nicht mehr kreditgebend.
Neue Kreditanträge bleiben unbeantwortet, bestehende Limits werden nicht erhöht, Umstrukturierungen sind an strenge Bedingungen geknüpft, und die Kriterien für Sicherheiten und Risiken werden auf ein unerreichbares Niveau gesenkt. Das Problem, mit dem die KMU heute konfrontiert sind, ist also nicht die “Überschuldung”, sondern der fehlende Zugang zu Finanzmitteln.
KGF In der Theorie, nicht in der Praxis
Der Kreditgarantiefonds, das am häufigsten genannte staatliche Instrument für KMU, hat seine Funktion in diesem Bereich weitgehend verloren. Die Unterstützung durch den KGF wird zwar in den politischen Dokumenten erwähnt und bekannt gemacht, findet aber in der Praxis keinen ausreichenden Niederschlag.
Die Banken gewähren trotz der KGF-Sicherheiten keine Kredite, wodurch sich die Verfahren in die Länge ziehen und das Risiko vermieden wird. Diese Situation hat die KGF von einem wirksamen Finanzierungsinstrument in einen symbolischen politischen Titel verwandelt.
Cashflow gestört, Konjunktur geschwächt
Die meisten KMU leiden heute nicht unter Produktions- oder Umsatzeinbußen, sondern unter Inkassoproblemen. Die Fälligkeiten haben sich verlängert, die Rückzahlungsfristen haben sich verschlechtert und das wirtschaftliche Gleichgewicht ist gestört.
Dieses Bild, bei dem eine Schuld mit einer anderen Schuld getilgt wird, ist, um es in der Sprache des Marktes zu sagen, ein Prozess des “Kegelwechsels”. Diese Methode ist jedoch kein nachhaltiges Handelsmodell, sondern ein spezifischer Überlebensreflex in Krisenzeiten.
Steuerstruktur verschärft die Krise
Während die KMU keinen Zugang zu Bargeld haben, funktioniert das öffentliche Inkassosystem weiterhin mit der gleichen Strenge. Die Mehrwertsteuer wird auf nicht eingelöste Rechnungen gezahlt, inflationsbedingte Umsatzsteigerungen werden als Realeinkommen besteuert, und Steuer- und Prämienverpflichtungen entstehen, bevor Gewinne realisiert werden.
Anstatt die KMU zu unterstützen, führt diese Struktur zu einer Kapitalerosion und verschärft die Krise.
Diese Tabelle ist kein KMU-Problem, sondern ein makroökonomisches Risiko
KOBİ’ler Türkiye’de işletmelerin yaklaşık %99’unu, istihdamın yaklaşık %70’ini ve yerel üretim–hizmet zincirlerinin ana taşıyıcısını oluşturmaktadır. Bu kesimin finansal olarak zayıflaması, yalnızca bireysel işletmelerin değil, ülke ekonomisinin dayanıklılığının zayıflaması anlamına gelir.
Dieser Bereich, über den heute noch geschwiegen wird, ist die größte Schwachstelle, die übersehen wurde.
Wenn es notwendig ist, als Warnung zu vermerken;
Die KMU verlangen keine Unterstützung oder Privilegien. Gefordert werden erschwingliche Kredite, eine Steuerstruktur, die dem Cashflow entspricht, und eine öffentliche Politik, die den realen Sektor berührt.
Wenn diese Schritte nicht unternommen werden:
- Unternehmen werden schließen,
- die Beschäftigung wird schrumpfen,
- wird das wirtschaftliche Gleichgewicht gestört.
Dieses Ergebnis wird keine Überraschung sein.
Denn was passiert ist, ist seit langem klar.
