Der Tourismussektor wird oft als “kaminlose Industrie” gepriesen.
Hinter diesem strahlenden Bild verbirgt sich jedoch die Realität harter Arbeitsbedingungen und Ausbeutung.
Fahrer, vor allem im Tourismusbereich, müssen in einem modernen Sklavereisystem arbeiten, indem sie lange Stunden hinter dem Steuer sitzen.
Fahrer, die Touristen zu Hotels, Flughäfen und touristischen Gebieten befördern, sind häufig Arbeitszeiten von bis zu 14-16 Stunden pro Tag ausgesetzt.
Das Recht auf Ruhepausen wird praktisch ignoriert, Überstunden werden oft nicht bezahlt und es werden niedrige Löhne verlangt.
Einige Unternehmen stellen Fahrer ohne Versicherung ein, um die Kosten zu senken, wobei sie sowohl Arbeitskräfte ausbeuten als auch die Zukunft der Arbeitnehmer in Ungewissheit stürzen.
Während der Tourismussektor Millionen von Dollar an Einnahmen generiert, erhalten die Fahrer, die einen großen Anteil an der Erwirtschaftung dieser Einnahmen haben, oft den geringsten Anteil.
Müde, unter Schlafmangel und Druck stehend, riskieren die Fahrer nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch die Sicherheit der Fahrgäste, die sie befördern.
Die Realität ist, dass hinter dem glänzenden Schaufenster des Tourismussektors Tausende von Fahrern stehen, deren Arbeit billiger gemacht und entwertet wurde.
Wenn sich dieses System der Ausbeutung nicht ändert, wird es nicht um das Wachstum des Tourismus gehen, sondern um die Verweigerung der Rechte der Werktätigen.
