Der Streit, der bei den Wahlen zum Verwaltungsrat des Perpa Trade Centre ausgebrochen ist, mag auf den ersten Blick wie ein Streit aussehen. Das Foto weist jedoch auf eine tiefere, schmerzhaftere Realität hin: Die Erosion einer Handwerkerkultur, die viel mehr ist als ein Handelszentrum.
Perpa hat seinen Namen vom Donnerstagsmarkt. Dieser Name ist nicht zufällig. Donnerstag Basar ist in den Handel Speicher von Istanbul “Ein Versprechen ist ein Versprechen” Es war ein Ort, an dem das Motto in Fleisch und Blut übergegangen ist. Es gab Schuldbücher, aber keinen Betrug; es gab Wettbewerb, aber keine Feindschaft; Gewinnen war wichtig, aber nicht auf Kosten der Ehre. Die Geschäftsleute kannten ihre Nachbarn als Kameraden, nicht als Rivalen.
Heute sehen wir unter demselben Namen eine ganz andere Szene. Ein Bild, in dem die Stühle durch die Luft fliegen, das Geschrei die Vernunft übertönt und die Sitze Vorrang vor dem Prinzip und der Repräsentation haben... Was wir eine Wahl nennen, ist eine Willenserklärung; ein Kampf ist dort, wo der Wille endet. Die erste Prüfung für diejenigen, die behaupten zu regieren, hätte darin bestehen müssen, sich selbst zu regieren.
Dies ist geschehen “Ein Moment der Wut” ist es leicht, sie zu ignorieren. Aber was einfach ist, ist nicht das Richtige. Denn das Problem ist nicht ein einzelner Tag, eine einzelne Wahl, ein einzelner Kampf. Das Problem ist der über Jahre hinweg angehäufte Wertverlust. Wenn die Ethik der Kaufleute durch Interessenberechnungen ersetzt wird, wenn die Verantwortung der Repräsentation durch eine Machtdemonstration ersetzt wird, ist das Ergebnis unvermeidlich.
Perpa ist heute der Lebensmittelpunkt von Tausenden von Menschen. Aus diesem Grund bleibt alles, was dort geschieht, nicht nur in den vier Wänden, sondern ist Teil der Sprache des Handels, des Gedächtnisses der Stadt und der Sprache der jungen Generationen. “Handwerker” was er unter dem Wort "Wort" versteht.
Wenn junge Menschen heute das Handwerk mit Kämpfen, Schreien und schmutzigen Beziehungen in Verbindung bringen, liegt die Schuld daran nicht nur bei den Einzelnen, sondern auch beim Schweigen der Institutionen.
Dieser Artikel ist kein Fest der Nostalgie. Niemand behauptet, dass in der Vergangenheit alles rosig war. Aber in der Vergangenheit gab es ein Maß. Wenn dieses Maß verloren geht, bricht der Geist zusammen, selbst wenn das Gebäude stehen bleibt.
Perpa muss sich vor neuen Gesichtern auf die alten Werte besinnen. Nicht um Wahlen zu gewinnen, sondern um zu repräsentieren; nicht um Sitze einzunehmen, sondern um Verantwortung zu tragen.
Das letzte Wort ist: Der Name des Donnerstagsbasars ist immer noch lebendig. Die Frage ist, ob wir das Recht auf diesen Namen aufrechterhalten können. Weil der Tageshandel seine Moral verliert, macht er nur noch Geld, aber er verliert seinen Ruf. Und der Ruf ist der teuerste Verlust.
