Dilek Bozkurt/HALKWEB Murat Oğraş, der Vater des 16-jährigen Burak Oğraş, der 2011 während eines Praktikums im Rixos-Hotel in Antalya auf verdächtige Weise ums Leben kam, hat nach den “Epstein-Dokumenten” auf seinem Social-Media-Account neue und markante Aussagen gemacht, die in der Öffentlichkeit große Resonanz fanden.
Vater Oğraş erhob schwere Vorwürfe gegen den Hotelbesitzer Fettah Tamince und die Polizeieinheiten in seinem juristischen Kampf, um die Hintergründe des Todes seines Sohnes aufzuklären.
Hier sind die wichtigsten Anschuldigungen und die wichtigsten Punkte der Aussagen von Murat Oğraş:
“Die Nichtweiterleitung der E-Mail ist eine glatte Lüge”
Murat Oğraş wies auf den Kommunikationsverkehr zwischen dem CEO von DP World, Sultan Ahmed Bin Sulayem, und Fettah Tamince hin, der angeblich mit dem Fall Epstein in Verbindung steht. Oğraş argumentierte, dass die Verteidigung, dass die fraglichen E-Mails nicht von der Sekretärin weitergeleitet worden seien, nicht der Wahrheit entspreche:
“Es ist unmöglich, dass die Sekretärin die E-Mail eines so mächtigen und einflussreichen Mannes nicht weitergeleitet hat. Tamince lügt und verharmlost den Vorfall und verdrängt das Verbrechen”.”
Behauptete Löschung von Aufzeichnungen
Unter Bezugnahme auf die Funktionsweise des Identitätsmeldesystems (KBS) in Hotels reagierte Vater Oğraş auf die Ungewissheit bezüglich der Hotelaufzeichnungen der in den Epstein-Akten genannten Namen.
Er erinnerte daran, dass jeder Gast verpflichtet ist, einen Reisepass oder Personalausweis vorzulegen:
“Es ist unmöglich, keine Identitäten zu finden; Aufzeichnungen können absichtlich gelöscht oder verändert worden sein”.”
“Das Mobiltelefon wurde zerstört, weil es ein Beweismittel war.”
Oğraş behauptete, dass der Tod seines Sohnes kein Unfall war, sondern ein Mord, und dass er durch die Ereignisse, die er miterlebt hat, verursacht wurde:
Registrierung Behauptung: Er behauptete, Burak Oğraş sei getötet worden, weil er versucht habe, die “Perversionen”, deren Zeuge er in dem Hotel wurde, mit seinem Mobiltelefon aufzuzeichnen.
Fehlende Beweise: Er argumentierte, dass das Mobiltelefon seines Sohnes aus diesem Grund entfernt worden sei.
Anschuldigungen gegen die Polizei
Murat Oğraş wies auch auf die Nachlässigkeit im Ermittlungsverfahren hin, “Die Polizei hat sich bemüht, den Vorfall zu vertuschen, weil es sich um ein Rixos handelt.” Er behauptete, das Verfahren sei nicht transparent durchgeführt worden.
Was ist passiert?
Im Jahr 2011 wurde der Tod von Burak Oğraş, dessen lebloser Körper im leeren Pool von Rixos gefunden wurde, zunächst als ‘Selbstmord“ eingestuft, aber dank der Bemühungen seines Vaters wurde die Akte mit dem Verdacht auf ”vorsätzliche Tötung“ wieder aufgenommen. Schließlich brachte die Erwähnung der Türkei und von Rixos in den Epstein-Dokumenten die Suche der Familie nach Gerechtigkeit wieder an die Spitze der Tagesordnung.

