Die Preisschilder bereiten sich darauf vor, die Hungergrenze zu vertiefen. Die Regale sind voll von Preiserhöhungen und die Tische voll von Defiziten. In unserem Land sind die Mütter gezwungen, immer satt zu sein, während die Väter dazu verdammt sind, vergesslich zu sein. Denn das Erinnern, Berechnen und Tragen der Last, nicht genug zu haben, wird jeden Tag schwerer.
Die Erhöhungen, die bereits vor der Ankündigung des Mindestlohns begannen und nach der Ankündigung noch rücksichtsloser wurden, verschärfen die Hungergrenze. Es liegt auf der Hand, dass keine Fortschritte erzielt werden können, wenn man die Ursache-Wirkungs-Beziehung der Inflation umkehrt, ohne andere Erhöhungen zu stoppen. Solange die Tatsache nicht erkannt wird, dass die Zinsen das Ergebnis und eine falsche Wirtschaftspolitik die Ursache sind, kann dieser Teufelskreis nicht durchbrochen werden.
Die sich daraus ergebenden Sätze und Beträge;
-nicht genug für den Tisch,
-nicht genug für die Miete,
-nicht genug für die Rechnung,
-nicht genug für die Zukunft des Kindes.
Und wofür reicht es?
- Die Armut wird fortgeschrieben,
- Um den Arbeiter zum Schweigen zu bringen,
- Versprechen und sich der Verantwortung entziehen,
- “Die Aussage ”Wir werden die Inflation nicht vernichten" reicht aus, um die Gesellschaft wie eine Dampfwalze zu überrollen.
Der Kampf um den Lebensunterhalt ist nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. Er findet sich in jedem Haushalt. Er findet auf der Straße statt. Er ist an jedem Tisch zu spüren. Er fehlt in der Brotdose eines jeden Kindes. Sie manifestiert sich im Schweigen jeder Mutter, in der Unfähigkeit jedes Vaters, seinem Kind Taschengeld zu geben, in der berühmten “Vergesslichkeit”. Und schließlich verwandelt sie sich in eine gelehrte Hilflosigkeit.
Ist irgendjemand wirklich besorgt darüber? Wenn ja, dann sollen diejenigen, die diese Daten hören, eine Botschaft senden; lassen Sie uns gemeinsam den Schmerz und die Verzweiflung sehen.
Nach den Daten von Ende 2025 (November) zeigt die TÜRK-İŞ-Erhebung “Hunger- und Armutsgrenze” ein sehr klares Bild:
Die monatlichen Mindestausgaben einer vierköpfigen Familie nur für Lebensmittel (Hungergrenze): etwa 29.828 TL.
Heute liegt der Mindestlohn in der Türkei unter dieser Grenze. Diese Tatsache zeigt, dass Millionen von Arbeitnehmern nicht mit Armut, sondern direkt mit Hunger zu kämpfen haben.
Es gibt noch mehr.
Türkiye’de çalışanların yaklaşık %45–50’si, asgari ücretle ya da ona çok yakın bir gelirle yaşamını sürdürmeye çalışıyor. Sosyal Güvenlik Kurumu’na bildirilen prime esas kazançlara göre yaklaşık 7 milyon kişi doğrudan asgari ücretle çalışıyor. Asgari ücret ile asgari ücretin iki katı arasında gelir elde edenlerin sayısı ise 13 milyona ulaşmış durumda.
Zusammengefasst;
Der Lohn liegt unter der Hungergrenze,
Die Hälfte der Beschäftigten ist gezwungen, von diesem Lohn zu leben,
Die Arbeit wird nicht mit einem existenzsichernden Lohn, sondern mit einem Überlebenslohn geprüft.
Diese Tabelle ist keine Statistik; sie ist eine Zusammenfassung von Millionen von Leben, die jeden Tag neu aufgebaut werden und jeden Abend mit demselben Mangel enden.
Wenn wir dieses Bild mit Zahlen vervollständigen, wird das Bild noch eindrucksvoller. Nach Berechnungen auf der Grundlage von Daten aus dem Jahr 2022 werden im Jahr 2024 etwa 11,2 Millionen Menschen in der Türkei einen Mindestlohn beziehen. Diese Zahl liegt nur 1,6 Millionen hinter den 12,8 Millionen Mindestlohnempfängern in 21 Ländern der Europäischen Union.
Devrimci İşçi Sendikaları Konfederasyonu’nun (DİSK) verilerine göre 2022 yılında Türkiye’de çalışanların %37,5’i asgari ücret ya da daha düşük gelir elde etti. Bu oran, Avrupa Birliği ortalamasının üç katından fazla. Türkiye, emeğin en ucuz, güvencesizliğin ise en yaygın olduğu ülkelerden biri haline gelmiş durumda.
Ücret dağılımı ise gerçeği daha net anlatıyor. Bugün Türkiye’de her 100 çalışandan 77’si, asgari ücret ile asgari ücretin iki katı arasında bir gelirle yaşamını sürdürmeye çalışıyor. Asgari ücretin yalnızca %10 fazlası ile çalışanların oranı %8,89 (yaklaşık 1,5 milyon kişi). Asgari ücretin %10 ile %60 fazlası arasında ücret alanlar %17,09 (yaklaşık 2,8 milyon kişi). Asgari ücretin %60 ile %100 fazlası arasında gelir elde edenlerin oranı ise %9,48 (yaklaşık 1,5 milyon kişi).
Im Juli 2024 wird es in der Türkei 16,8 Millionen 4/A-Beschäftigte geben. Wenn man die gleichen Verhältnisse auf das Jahr 2024 überträgt, zeigt sich, dass etwa 7,1 Millionen Menschen direkt mit Mindestlohn arbeiten. Diese Daten zeigen deutlich, dass der Mindestlohn die Hauptlohnregelung des Landes geworden ist und keine Ausnahme darstellt.
