Die Theater in Ankara teilten ihre Botschaften zum Welttheatertag.
Das Theaterkollektiv des Nazım Hikmet Kulturzentrums in Ankara begrüßte den Welttheatertag am 27. März.

Die folgenden Aussagen wurden in der Erklärung gemacht:
“Aber wir möchten den 27. März mit Begeisterung feiern... Wir möchten, dass es ein Tag ist, an dem die Säle und Straßen mit Theaterliebhabern gefüllt sind.
Wir erleben jedoch eine Zeit, in der die Kunst und sogar das Theater unterdrückt, ausgeweidet und in ein Produkt verwandelt werden, das gekauft und verkauft werden kann, und das für die Arbeiter und die Armen sehr schwer zu erreichen ist. Und wir wissen, dass all dies eigentlich Vorbereitungen sind, um die Kunst und alles, was mit Kunst zu tun hat, zu beseitigen. Auch das Theater, das seinen Anteil an der Ausbeutungsordnung hat, in der wir leben, ist ohne Atem, ohne Bühne, ohne Schauspieler und ohne Publikum geblieben. Denn es ist einfacher, die Gesellschaft aufzugeben, deren Kunst man in jedem Bereich zerstört.
Wir sind uns dieser Situation bewusst. Wir wissen, dass Kunst eine Kraft des Widerstands ist. Sie klärt auf, hinterfragt, entwickelt und bringt voran. Das ist genau das, was diejenigen stört, die die Kunst und das Theater angreifen wollen!
Zur Begrüßung des Welttheatertags nutzt das NHKM-Theaterkollektiv Ankara das Theater als Mittel des Widerstands gegen den Kampf, der unweigerlich geführt werden muss.
Aus diesem Grund lädt sie Theaterkünstler, alle Theaterschaffenden vom Dekorateur bis zum Beleuchter und natürlich auch Kunstliebhaber ein, sich zu treffen, zu vereinen und zu solidarisieren.
Glücklich sind die Tage, an denen das Theater befreit ist, die Bühnen nicht leer sind und das Publikum voll ist.”

